Tryptophan und Typ-2-Diabetes

Wissenschaftler aus China und den USA untersuchten den Zusammenhang zwischen der Tryptophankonzentration und der Entwicklung von Typ-2-Diabetes. Dazu wurden die Serum-Tryptophankonzentrationen bestimmt. Dabei zeigte sich, dass der Tryptophanspiegel im Blutserum bei zukünftigen Typ-2-Diabetikern signifikant höher war als bei gesunden Kontrollpersonen. Patienten mit höherem Tryptophanspiegel hatten tendenziell einen höheren Grad an Insulinresistenz und Insulinsekretion. Auch die Triglyceride und der Blutdruck waren höher. Die Bestimmung der Tryptophankonzentration könnte also ein neuer Marker zur Beurteilung des Diabetes-Risikos in der chinesischen Bevölkerung sein.

Referenz:
Chen T et al.: Tryptophan Predicts the Risk for Future Type 2 Diabetes. PLoS One. 2016 Sep 6;11(9):e0162192.


Konzentrationen von wasserlöslichen Vitaminen bei Diabetikern

wasserlösliche Vitamine und Diabetes

Wissenschaftler aus Japan untersuchten die Konzentrationen wasserlöslicher Vitamine im Blut und die Urinausscheidung bei 22 Patienten mit Typ-2-Diabetes und 20 Kontrollpersonen. Die Konzentrationen der Vitamine B2, B6, C, Niacin und Folsäure im Blut waren bei den Typ-2-Diabetikern signifikant niedriger als bei den Kontrollpersonen. Die Diabetiker hatten auch eine höhere Ausscheidung der Vitamine B6, C, Niacin und Folsäure.

Referenz:
Hiromi Iwakawa et al.: Concentrations of Water-Soluble Vitamins in Blood and Urinary Excretion in Patients with Diabetes Mellitus. Nutr Metab Insights. 2016; 9: 85–92. Published online 2016 Nov 1.