Vortrag

Vortrag: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Mikronährstoffe


Warum Mikronährstoffe für die Herzgesundheit so wichtig sind

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nummer eins. Neben einem gesunden Lebensstil ist die bedarfsgerechte Versorgung mit Mikronährstoffen, zu denen u. a. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren gehören, die Grundvoraussetzung für die Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems.

Warum das so ist, wird in diesem Vortrag eindrücklich erläutert – insbesondere an den drei wichtigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und koronare Herzkrankheit. Außerdem wird auf die Möglichkeit der Labordiagnostik eingegangen, um Mikronährstoffmängel zu erkennen und zu beheben.

 

Wir laden Sie recht herzlich zu unserem Vortrag ein:

»Mikronährstoffmedizin
bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen«

 

Wann: Freitag, den 13.10.2017 um 19.00 Uhr
Wo: TOP Tagungszentren AG, Wittichstr. 2 in 64295 Darmstadt
Referent: Dr. med. Hans-Günter Kugler
von der Praxis für Mikronährstoffmedizin, DCMS GmbH

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Der Vortrag ist kostenfrei.
Bild: © psdesign1/fotolia.com

 

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Argininsupplementierung bei Typ-2-Diabetes

Arginin und Diabetes
Bei Typ-2-Diabetikern tritt arterielle Hypertonie etwa doppelt so häufig auf wie bei gesunden Menschen. In einer randomisierten Doppelblindstudie erhielten 75 Typ-2-Diabetiker entweder drei Gramm Arginin pro Tag oder sechs Gramm Arginin pro Tag oder ein Placebopräparat über einen Zeitraum von drei Monaten. Die Einnahme von sechs Gramm Arginin führte bei den Typ-2-Diabetikern zu einer signifikanten Verbesserung des Blutdrucks. Drei Gramm Arginin war nur bei Patienten mit bestehender arterieller Hypertonie von Nutzen.

Referenz:
Sara Asadi et al.: The Effect of L-arginine Supplementation on Blood Pressure in Patients with Type 2 Diabetes: A Double-Blind Randomized Clinical Trial. Journal of nutrition and food security, Volume 1, Number 1 (November 2016)

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Vitamin-B12-Mangel und Polyneuropathie bei Typ-2-Diabetes

Polyneuropathie und Vitamin-B12-Mangel
Wissenschaftler aus Indien untersuchten die Häufigkeit des Auftretens eines Vitamin-B12-Mangels in der frühen Phase eines Typ-2-Diabetes und den Zusammenhang mit der Einnahme von Metformin. Sie konnten nachweisen, dass bereits eine kurzzeitige Einnahme von Metformin zu einem Abfall der Konzentrationen von Cobalamin und Folsäure führte und die Homocysteinkonzentration erhöhte, was zu einer Polyneuropathie bei Typ-2-Diabetikern führte. Die Autoren der Studie empfehlen eine prophylaktische Vitamin-B12- und Folsäuresupplementierung bei Patienten die Metformin einnehmen.

Referenz:
Roy RP et al.: Study of Vitamin B12 deficiency and peripheral neuropathy in metformin-treated early Type 2 diabetes mellitus. Indian J Endocrinol Metab. 2016 Sep-Oct;20(5):631-637.

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