Ernährungsfaktoren bei Diabetespatienten

Diabetes, kognitive Funktion, Ernährung

Forscher aus Japan überprüften, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen der Nährstoffaufnahme und dem kognitiven Abbau bei älteren Diabetespatienten gibt. Bei Frauen gab es keine Korrelation zwischen der Nährstoffaufnahme und dem kognitiven Abbau. Bei Männern war jedoch das Nachlassen der kognitiven Leistungsfähigkeit signifikant mit einer niedrigeren Zufuhr von Betacarotin, Vitamin B2, Pantothensäure, Calcium und einem geringen Verzehr von grünem Gemüse verbunden.

Referenz:
Araki A, Yoshimura Y et al.: Low intakes of carotene, vitamin B2 , pantothenate and calcium predict cognitive decline among elderly patients with diabetes mellitus: The Japanese Elderly Diabetes Intervention Trial; Geriatr Gerontol Int. 2016 Jul 18. doi: 10.1111/ggi.12843.

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Diabetes mellitus: Warum Mikronährstoffe wichtig sind

Diabetes und MikronährstoffeVitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Glucosestoffwechsels und zur Vorbeugung diabetischer Spätschäden. Dazu kommt, dass eine Diabetestherapie mit Metformin zu beträchtlichen Störungen des Mikronährstoffhaushalts führt.

Lesen Sie hierzu unseren neuesten DCMS-NEWS: Diabetes mellitus: Warum Mirkonährstoffe so wichtig sind

 

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Aminosäurenkonzentrationen bei Diabetes und Übergewicht

Wissenschaftler aus Japan untersuchten den Zusammenhang zwischen den Aminosäurenkonzentrationen im Blutplasma und Übergewicht und Glucoseregulation bei japanischen Erwachsenen mit normaler Glucosetoleranz. 83 Studienteilnehmer mit normaler Glucosetoleranz wurden in die Gruppen übergewichtig und nicht übergewichtig eingeteilt und dann noch in die Gruppen viszerales Übergewicht und nicht viszerales Übergewicht. Viszerales Übergewicht war mit höheren Konzentrationen der verzweigtkettigen Aminosäuren assoziiert, außerdem mit höheren Konzentrationen von Lysin, Tryptophan, Cystin und Glutamat und niedrigen Konzentrationen von Asparagin, Citrullin, Glutamin, Glycin und Serin. Das Homöostase-Modell  für die Betazellfunktion korrelierte positiv mit Leucin, Tryptophan, Valin und Glutamat und negativ mit Citrullin, Glutamin, Glycin und Serin.

Die Menge von viszeralem Fett war positiv mit den Tryptophan- und Glutamatspiegeln assoziiert. Die viszerale Fettmenge und die subkutale Fettmenge korrelierte negativ mit Citrullin, Glutamin und Glycin. Insgesamt zeigte die Untersuchung verschiedene spezifische Zusammenhänge zwischen 10 Aminosäuren und der Art und dem Ausmaß von Übergewicht sowie Indizes der Glucose- und Insulinregulation. Möglicherweise haben diese Aminosäuren eine Bedeutung als frühe Marker für die Prävalenz von Übergewicht und Diabetes.

Referenz:
Takashina C, Tsujino I et al.: Associations among the plasma amino acid profile, obesity, and glucose metabolism in Japanese adults with normal glucose tolerance; Nutr Metab (Lond). 2016 Jan 19;13:5.

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